Mein Name ist Melanie Fuchs, geboren im Jahre 1979. Von 2005 bis 2018 war ich im Schuldienst als Fachlehrerin tätig, widmete dann aber 2018 meinen Fokus und Aufmerksamkeit in die Arbeit mit Hundehaltern und deren Hunde. Ich wagte den Schritt in die freiberufliche Selbstständigkeit.

Hunde begleiten mich schon seit 1995. Ausdrucksverhalten, Rudelleben, Haltung, Zucht und Ernährung fand ich schon immer sehr interessant und faszinierend. Seit 2003 bin ich auch begeisterte und zu 100 % GLÜCKLICHE Mehrhundehalterin.

Als 2003 mein zweiter Hund und 2005 mein dritter Hund einzog, fing ich an mit ihnen unterschiedliche Beschäftigungs- und Sportarten zu betreiben. Einem wurde immer gesagt, dein Hund muss etwas tun, sonst ist er unglücklich! Du wirst keinen Spaß haben, denn wenn er nichts tut ist er unterfordert! Damals lebten bei mir ein Jagdhundmix (*1995), eine Goldenretriever Hündin (*2003) und José (*2005) mein Terrier-Mix aus Spanien. Dummy, Obedience, Clickern und DogDance, etc… schnell war ich in vielen Sparten zu finden legte nach 2 Jahren die Prüfung zur Übungsleiterin beim DHV/VDH (Basis und Agility) ab.

Ungefähr 2013 habe ich dann fast alles aufgegeben. 2014 ging ich keinerlei Beschäftigung mehr mit meinen Hunden nach. Warum? Ich wollte mir und meinen Hunden diesen Stress und den kommerziellen Beschäftigungswahn nicht mehr antun. Ich wollte einfach nicht mehr mit dem Strom schwimmen. Fordern und fördern ist relativ, das wurde mir immer mehr bewusst. In den Jahren der Haltung, des Sports und der Zucht habe ich vieles gesehen, erlebt und natürlich auch ausprobiert. Die Hunde im Training und auf den Turnieren zum Teil einfach nur überdreht, einfordernd und gestresst! Hunde, die auf dem Hundeplatz TOP funktionierten – im Alltag aber eine Katastrophe waren! Schluss damit!

Wie kann man aber einen Hund fordern und fördern? Ganz bestimmt nicht durch Sport und Auslastung im Sinne von Hundetraining. Viele Halter erkennen leider nicht, dass die meisten Beschäftigungen fast immer Aufregung, Stress und Frust fördern und somit auf Dauer auch ungesund sind. Meine Hunde werden tagtäglich gefordert und gefördert. Sie haben viel Auslauf, können die Umwelt entspannt genießen und dadurch auch mit allen Sinnen – in einem entspannten Rahmen – wahrnehmen. Sie schnüffeln, klettern über Baumstämme oder rennen mal gemeinsam über eine Wiese. Sie genießen auch innerhalb dieses Rahmens ausreichend Sozialkontakte.

Meine Hunde fordern weder permanent Futter noch Ball ein – weil sie es nicht kennen! Hunde, die das tun sind einfach nur OBJEKTFIXIERT und sonst gar nichts. Mich würde es persönlich mega frusten, wenn mich meine Hunde nur anschauen und mir nachlaufen würden, solange ich das geliebte Futter oder den Lieblingsball in der Tasche hätte.

Das, was meine Hunde wollen bin ICH! Sie wollen BEI MIR und MIT MIR sein. Egal ob wir über eine Wiese laufen, durch den Wald streifen, schwimmen gehen oder einfach im Garten sitzen und die Stille genießen. Dazu brauche ich „keine Bestechung“ in Form von Futter oder anderen Gegenständen.

Blaze – Hope (+ 2019) – Choplin – Maybe – Gladys

Das Rudel der Honeymoon Aussies während einer entspannten Waldwanderung

In den Australian Shepherd habe ich mich 2007 verliebt und seit 2010 züchten mein Mann und ich mit viel Liebe und Hingabe diese Rasse. Unser Rudel ist Teil unserer Familie und lebt selbstverständlich auch mit uns im Haus. Schon als Kind war es mein Traum irgendwann einmal eine eigene Hundezucht mit vielen Hunden zu besitzen. Welche Rasse wusste ich damals natürlich noch nicht.

Zuhause haben wir eine sehr angenehme Rudelatmosphäre (alle Hündinnen sind unkastriert). Die Spaziergänge sind entspannt, ohne Leine und wir genießen jede freie Minute mit ihnen. Ja – auch Aussies können ruhige, ausgeglichene und entspannte Familienhunde werden, wenn man sie NICHT zu den Junkys erzieht, die man häufig sieht. Leider kauft man bei dieser und auch bei vielen anderen Rassen immer gleich ein Sportpacket mit ein!

Ein Stück dieser Freude und dem Spaß an der Hundehaltung (ob ein Hund oder mehrere Hunde) möchte ich gerne weitergeben! Es ist möglich – ganz egal welche Rasse oder Alter – im Alltag einen entspannten Hund an seiner Seite zu haben. Das ganze ohne Beschäftigungswahn, übertriebenem Sport, wöchentlichem Platz-Training, Leckerlie, Clicker, Ball, etc.

Ich helfe Ihnen dabei wie Sie es schaffen, eine Beziehung mit Ihrem Hund einzugehen, indem Sie anfangen mit ihm auf einer ganz anderen Ebene zu kommunizieren.

Ich freue mich auf Ihre Nachricht!

Melanie Fuchs